B V d H

Berufsverband der Hundepsychologen

BVdH Berufsverband der Hundepsychologen

Satzung

 

§ 1      Name und Sitz

(1)       Der Verein führt den Namen:

            „Berufsverband der Hundepsychologen“

(2)       Er hat seinen Sitz in Anröchte.

§ 2      Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereines ist das Kalenderjahr.

§ 3      Zweck des Vereines

Der Berufsverband der Hundepsychologen ist die unabhängige Vereinigung der Hundepsychologen, Hundeverhaltenstherapeuten und Hundeverhaltensberater

Ziele des Vereins:

1.    Gemeinsame Qualitätsstandards für die Arbeit der Hundepsychologen im deutschsprachigen Raum.

2.    Gemeinsame Qualitätsstandards im Bereich der Ausbildung zum Hundepsychologen.

3.    Gewaltfreiheit bei der Arbeit mit Hunden.

4.    Respektvoller Umgang der Hundepsychologen während ihrer Arbeit mit Hund und Mensch.

5.    Respektvolle Zusammenarbeit mit anderen Berufsverbänden, Unternehmungen und Menschen, die im Hundebereich arbeiten und ebenfalls für        Gewaltfreiheit einstehen.

6.    Unterstützung von Forschungsprojekten, die das Verständnis für Hunde vergrößern oder vergrößern können. Tierversuche sind hier grundsätzlich        auszuklammern.

§ 4      Verhaltenskodex bei der Arbeit mit Hunden

1.    Die Mitglieder des Vereines verpflichten sich grundsätzlich bei der Arbeit mit Hunden auf Methoden und Erziehungshilfen zu verzichten, die Schmerzen        und Leiden bei Hunden verursachen.

2.    Die Verwendung von Stachelhalsbändern, Zughalsbändern ohne Stopp und Erziehungsgeschirren mit Zugwirkung unter den Achseln sowie Reizstromgeräten        ist den Mitgliedern verboten. 

 

§ 5 Mitgliedschaft

5.1 Ordentliche Mitglieder

 

Wer sich um die ordentliche Mitgliedschaft bewirbt, muss eine vom BVdH anerkannte Ausbildung zum Hundepsychologen oder Hundetrainer absolviert haben und versichern, als Hundepsychologe oder Hundeverhaltensberater neben- oder hauptberuflich zu arbeiten.

Ordentliches Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person (juristische Personen haben nur eine Stimme bei Verbandsabstimmungen) werden, die

·         sich zu den in § 3 genannten Zielen des Vereins bekennt,

·         sich haupt- oder nebenberuflich in der Hundepsychologie oder in der Verhaltenstherapie von Hunden betätigt,

·         sich zur Einhaltung der in § 4 aufgeführten Grundsätze verpflichtet.

Die ordentliche Mitgliedschaft wird durch die Aufnahme in den Verein erworben. Sie ist schriftlich bei Vorstand zu beantragen. Der Vorstand entscheidet über den Antrag nach freiem Ermessen. Er kann u.a. abgelehnt werden, wenn

·         der Antragsteller in der Vergangenheit ein Verhalten bezeigt hat, das als vereinsschädigend einzustufen wäre,

·         zu besorgen ist, dass der Antragsteller die in § 4 genannte Grundsätze nicht einhalten wird.

§ 6      Der Hundepsychologe

Ordentlichen Mitgliedern, die die vom Verein festgelegten Qualifikationen nachweisen oder einen vom Verein anerkannten Ausbildungs- und Fortbildungslehrgang erfolgreich abgeschlossen haben, wird auf schriftlichen Antrag durch den Vorstand gestattet, die Bezeichnung

„Hundepsychologe BVdH“

zu führen. Die Berechtigung kann vom Verein entzogen werden. Sie endet in jedem Fall mit dem Ende der Mitgliedschaft im Verein.

§ 7      Anerkannte Ausbildungen

·         Vom BVdH wird die Ausbildung zum „Hundepsychologen nach Thomas Riepe®“, als Zugangsvoraussetzung zum Verein anerkannt. Bewerber mit anderen           Ausbildungen werden im Einzelfall vom Vorstand geprüft. 

·         Es ist möglich, dass sich Ausbildungsträger um die Anerkennung vom BVdH bewerben. Dies muss schriftlich geschehen. Die Anerkennung wird nach           genauer Prüfung durch den Vorstand vorgenommen und in ergänzendem Protokoll der Satzung beigefügt. Die Bewerbung von Ausbildungsträgern ist           Kostenpflichtig.

§ 8      Beendigung, Verlust und Ruhen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft ist höchstpersönlich und nicht übertragbar. Sie endet durch den Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt kann zum 31.12. eines jeden Kalenderjahres erklärt werden. Er muss dem Vorstand gegenüber schriftlich bis zum 31.10. des jeweiligen Kalenderjahres vorliegen.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es sich vereinsschädigend verhalten, das heißt schuldhaft und gröblich die Interessen des Vereins verletzt hat. Vor dem Ausschluss ist dem Mitglied die Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen.

Ein Mitglied kann auch durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Umlagen oder Beiträgen ganz oder teilweise im Rückstand ist. Der Ausschluss darf frühestens einen Monat nach Zugang der zweiten Mahnung, in der dem Mitglied der Ausschluss angedroht worden sein muss, erfolgen. Eine Anrufung der Mitgliederversammlung gegen den Ausschluss findet in diesem Fall nicht statt.

Auf begründeten Antrag eines Mitglieds kann der Vorstand das Ruhen der Mitgliedschaft beschließen.

§ 9      Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)       Ordentliche Mitglieder haben das volle Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht.

(2)       Ordentliche Mitglieder haben die Pflicht, die vom Verband erhobenen Mitgliedsbeiträge und Umlagen zu entrichten.

§ 10    Mitgliedsbeiträge und Umlagen

(1)       Von den ordentlichen Mitgliedern werden Jahresbeiträge in Höhe von 45,- € erhoben. Erhöhungen der Mitgliedsbeiträge können nur in der            Mitgliedsversammlung beschlossen werden. Mitgliedsbeiträge sind jährlich im Voraus bis spätestens zum 15.02. zu zahlen. Neumitglieder zahlen            innerhalb von sechs Wochen.

(2)       Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereines können Umlagen erhoben werden, deren Höhe            ebenfalls von der Mitgliederversammlung festgelegt werden.

(3)       Außerordentliche Mitglieder und Mitglieder, deren Mitgliedschaft ruht, sind von der Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.

§ 11    Organe des Vereines

Die Organe des Vereines sind

            1. der Vorstand,

            2. die Mitgliederversammlung.

§ 12    Der Vorstand

(1)       Der Vorstand besteht aus:

a)  dem/der Vorsitzenden und Kassenwart/in in einer Person

b)  dem/der stellvertretenden Vorsitzenden

(2)       Der Verein wird gerichtlich wie außergerichtlich durch den/die Vorsitzende/n vertreten.

§ 13    Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung einzeln in freier und geheimer Wahl mit einfacher Mehrheit für die Dauer von vier Jahren gewählt. Vor der Wahl bestimmt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen aus ein bis zwei Personen bestehenden Wahlausschuss.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes aus dem Vorstand aus, so bestimmen die verbleibenden Vorstandsmitglieder ein Mitglied des Vereins, das die Geschäfte kommissarisch bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung fortführt. Alsdann ist die freie Position nach Absatz 1 zu besetzen, wobei das nachgewählte Vorstandsmitglied nur für die Dauer der Amtszeit des restlichen Vorstandes gewählt wird.

Die Wiederwahl des Vorstandes ist zulässig.

§ 14    Aufgaben und Organisation des Vorstandes

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins, wie sie sich aus der Satzung ergeben.

Zu den Sitzungen des Vorstandes lädt der/die Vorsitzende, bei dessen/deren Verhinderung sein/e Stellvertreter/in, schriftlich unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen ein.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse einstimmig.

Eine Beschlussfassung ist auch im schriftlichen Verfahren zulässig, sofern alle Mitglieder des Vorstandes diesem Vorgehen vorher zustimmen.

Über die Vorstandssitzung ist ein Protokoll anzufertigen.

§ 15    Mitgliederversammlung

(1)       In der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige ordentliche Mitglied Stimmrecht.

(2)       Die Mitgliederversammlung ist mit einer Frist von 6 Wochen unter vollständiger Angabe der Tagesordnungspunkte mindestens einmal im Jahr vom            Vorstand einzuberufen. Die Einberufung hat schriftlich zu erfolgen.

(3)       Die Mitgliederversammlung ist mit den anwesenden Mitgliedern beschlussfähig.

(4)       Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom/von der Schriftführer/in und der/dem die Versammlung leitenden            Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

(5)       Anträge an die Mitgliederversammlung müssen spätestens 14 Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen.

(6)       Über die Behandlung später eingehender Anträge entscheidet die Mitgliederversammlung durch Handzeichen. Solche Anträge sind zu behandeln, wenn            dies von mindestens 1/4 der anwesenden Mitglieder verlangt wird.

§ 16    Aufgaben der Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere die

            a)        Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes

            b)        Entlastung des Vorstandes

            c)        Wahl und Abwahl des Vorstandes

            d)        Benennung eines oder mehrerer Kassenprüfer/innen

            e)        Beschlussfassung über Satzungsänderungen

            f)        Beschlussfassung über die Berufung von Antragstellern gegen die Verwehrung der Mitgliedschaft

            g)        Beschlussfassung über die Berufung von Mitgliedern gegen den Ausschluss

            h)        Beschlussfassung über die Höhe von Beiträgen und Umlagen

            i)         Beschlussfassung über die Haushaltsplanung

            j)         Ernennung von Ehrenmitgliedern

            k)        Beschlussfassung über die Auflösung des Vereines

§ 17    Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand hat binnen 4 Wochen eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn dies von mindestens 49 % der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und Grundes schriftlich gefordert wird.

§ 18    Satzungsänderungen

Einfache Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen der erschienenen Mitglieder.

§ 19    Auflösung des Vereines

(1)       Der Verein kann mit der Mehrheit von 75 % aller stimmberechtigten Mitglieder aufgelöst werden.

(2)       Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des Zwecks fällt das gesamte Vermögen einer gemeinnützigen Tierschutzorganisation zu.

§ 20    Schlussbestimmung

Sollten einzelne Teile dieser Satzung gegen bestehende oder künftige gesetzliche Regelungen verstoßen und daher unwirksam sein, so bleibt hiervon die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.

Februar 2009